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Bisphenol A in Konservendosen

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07.09.2026 - Lebensmittel

Bisphenol A in Konservendosen

Bisphenol A in Konservendosen

Öko-Test hat in seiner September-Ausgabe 52 Lebensmittel und Getränke aus Konservendosen auf die Bisphenole A, S und F untersucht. Getestet wurden verschiedene Produkte – von klassischen Ravioli über Obst- und Gemüsekonserven bis hin zu Eintöpfen und Softdrinks. Bei 42 Produkten fällt die Bisphenol-Belastung „hoch“ oder „sehr hoch“ aus.

Bisphenol A (BPA) kann als hormonell wirksamer Stoff das Hormonsystem beeinflussen und ist als reproduktionstoxisch eingestuft. BPA kann unter anderem aus Beschichtungen von Lebensmittelkontaktmaterialien, beispielsweise aus Konservendosen, in Lebensmittel übergehen.

Die Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat im Jahr 2023 eine Tageshöchstdosis, die sie für gesundheitlich tolerabel hält, deutlich abgesenkt. Rechtlich bindend ist dieser Grenzwert für Lebensmittel nicht. Mit der EU-Verordnung 2024/3190 wurde die absichtliche Verwendung von Bisphenol A und weitern gefährlichen Bisphenolen in Materialien mit Lebensmittelkotakt verboten. Für bestimmte Materialien, darunter Konservendosen, gelten jedoch Übergangsfristen.

Der aktuelle ÖKO-Test zeigt, dass Bisphenole derzeit noch in vielen Dosenlebensmitteln nachweisbar sind. Gleichzeitig gibt es erste Produkte, bei denen keine bzw. nur sehr geringe Bisphenol-Gehalte festgestellt wurden.

In unseren Tentamus-Laboren führen wir regelmäßig Untersuchungen auf Bisphenol A durch. Wir liefern Ihnen schnelle und zuverlässige Ergebnisse. Für Fragen stehen Ihnen unsere Kundenberaterinnen und Kundenberater sehr gerne zur Verfügung.

 

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