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Cereulid in Säuglingsnahrung: Schnellwarnsystem zeigt Bedeutung schneller Analytik

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18.09.2026 - Lebensmittel

Cereulid in Säuglingsnahrung: Schnellwarnsystem zeigt Bedeutung schneller Analytik

Cereulid in Säuglingsnahrung: Schnellwarnsystem zeigt Bedeutung schneller Analytik

Der aktuelle Bericht des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) zum Europäischen Schnellwarnsystem für Lebens- und Futtermittel (RASFF) zeigt, welche Bedeutung ein schneller Informationsaustausch bei grenzüberschreitenden Lebensmittelkontaminationen hat. Ein besonders relevantes Beispiel ist der Ende 2025 bekannt gewordene Nachweis von Cereulid in Säuglingsnahrung.

Ende 2025 wurden erstmals Spuren des hitzestabilen Toxins Cereulid in Säuglingsnahrung eines niederländischen Herstellers festgestellt. Im Januar 2026 konnte laut BVL kontaminiertes Arachidonsäure-Öl als Ursache identifiziert werden. Über das RASFF ließ sich ein gemeinsamer Lieferant aus China ermitteln. Dabei zeigte sich, dass auch Produkte weiterer Hersteller und Empfänger weltweit betroffen waren.

Bis einschließlich Mai 2026 wurden im Zusammenhang mit dem Cereulid-Geschehen mehr als 20 Originalmeldungen und rund 600 Folgemeldungen über das RASFF ausgetauscht. An 13 Meldungen war auch Deutschland beteiligt.

Cereulid: hitzestabil und besonders widerstandsfähig
Cereulid ist ein von bestimmten Stämmen der Bacillus cereus-Gruppe gebildetes Toxin. Aufgrund seiner hohen Hitze- und Stabilitätsbeständigkeit kann es durch übliche Erhitzungsprozesse nicht zuverlässig inaktiviert werden.

Nach der Aufnahme kann Cereulid innerhalb weniger Stunden insbesondere Übelkeit und Erbrechen verursachen. In seltenen Fällen sind auch schwere Vergiftungsverläufe möglich. Der aktuelle Fall unterstreicht deshalb neben funktionierenden Warn- und Rückverfolgungssystemen auch die Bedeutung einer schnellen und zuverlässigen Analytik.

Schnelle und zuverlässige Analytik rund um Bacillus cereus und Cereulid
Das BAV Institut bietet validierte und akkreditierte Untersuchungsverfahren rund um Bacillus cereus und Cereulid an. Damit können sowohl präsumtive Bacillus cereus als auch das Potenzial zur Cereulid-Bildung und das bereits im Lebensmittel vorhandene Toxin untersucht werden.

Unsere akkreditierten Leistungen umfassen:

Insbesondere der direkte Nachweis mittels LC-MS/MS ermöglicht eine gezielte Untersuchung darauf, ob Cereulid bereits im Lebensmittel vorhanden ist.

Für Rückfragen, die Auswahl der geeigneten Untersuchungsmethode oder die Abstimmung besonders schneller Untersuchungen stehen Ihnen unsere Kundenberater gerne zur Verfügung.

Ihr Ansprechpartner:
Dirk Lorenz
Telefon: 0781-96 94 7-23
dirk.lorenz@bav-institut.de

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