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Eher selten kontaminiert: auch die Untersuchungen der Ämter bestätigen für Kosmetika einen ganz überwiegend guten Status

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16.06.2026 - Kosmetik

Eher selten kontaminiert: auch die Untersuchungen der Ämter bestätigen für Kosmetika einen ganz überwiegend guten Status

Eher selten kontaminiert: auch die Untersuchungen der Ämter bestätigen für Kosmetika einen ganz überwiegend guten Status

Die einschlägigen Pressemitteilungen und Jahresberichte der (Landes-)Untersuchungsämter sind eine stete Erkenntnisquelle. In Niedersachsen untersuchte das LAVES 429 Kosmetika-Proben (2023). Dabei waren nur vier mikrobiologisch auffällig: zwei wegen erhöhter Keimzahlen (von der Überwachung als „unter nicht optimalen Bedingungen produziert“ bewertet). Ganze zwei enthielten spezifische Lästlinge („gesundheitliche Gefährdung“): jeweils einmal waren Pluralibacter gergoviae bzw. Burkholderia cepacia nachweisbar. Ersterer zeigt den sog. „Phoenix-Effekt“. D.h. geringste überlebende Keimzahlen – häufig kulturell kaum nachweisbar - können unter optimalen Bedingungen explodieren. Burkholderia cepacia gehört zu den „Emerging pathogens“, wurde z.B. in konservierten Mundspüllösungen nachgewiesen, kann nosokomiale Infektionen auslösen, Biofilme bilden und sollte daher im kosmetischen Betrieb nicht nachweisbar sein.

Die mikrobiologische Qualitätskontrolle von Kosmetika, Konservierungs-Belastungstests und Sicherheitsbewertungen ebenso wie Betriebsbegehungen und Hygieneschulungen gehören zu unseren Arbeitsschwerpunkten.

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Quellen/Hinweise: