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Getrocknete Kräuter: Salmonellen bleiben ein relevantes Risiko

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09.09.2026 - Lebensmittel

Getrocknete Kräuter: Salmonellen bleiben ein relevantes Risiko

Getrocknete Kräuter: Salmonellen bleiben ein relevantes Risiko

Getrocknete Blattgewürze und Kräuter gelten aufgrund ihres geringen Wassergehalts als mikrobiologisch stabile Lebensmittel. Salmonellen werden durch die Trocknung jedoch nicht zwangsläufig abgetötet und können in trockenen Lebensmitteln über längere Zeit überleben. Besonders relevant ist dies bei Produkten, die ohne anschließende Erhitzung eingesetzt werden. Dies betrifft beispielsweise Salate, Dips, Frischkäse oder kalte Saucen.

Das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt (CVUA) Karlsruhe untersuchte zwischen März 2025 und Mai 2026 insgesamt 130 Proben getrockneter Blattgewürze und Kräuter auf Salmonellen. Am häufigsten vertreten waren Oregano (34 Proben) und Basilikum (25 Proben).[1]

In zwei Proben (1,5 %) wurden Salmonellen nachgewiesen: betroffen waren getrocknete bittere Blätter (Vernonia amygdalina) und Basilikum. Nachgewiesen wurden die Serotypen Salmonella Mapo und Salmonella Senftenberg.

Auch wenn die überwiegende Mehrheit der untersuchten Proben unauffällig war, zeigen die Befunde, dass getrocknete Kräuter und Blattgewürze als mögliche Quelle für Salmonellen berücksichtigt werden müssen. Insbesondere bei Produkten, bei denen keine nachfolgende Erhitzung erfolgt, sind eine risikoorientierte Rohwarenkontrolle, geeignete Lieferantenauswahl und ein wirksames Hygienemanagement von Bedeutung.

Dies zeigt erneut die Notwendigkeit für Kontrollen entlang der Lieferkette bei getrockneten Kräutern und Gewürzen, um das Risiko für Produzent und Verbraucher zu minimieren.

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Quellen: