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20.05.2026 - Lebensmittel

40 Jahre nach Tschernobyl: Wie sicher sind unsere Lebensmittel und unser Trinkwasser heute?

40 Jahre nach Tschernobyl: Wie sicher sind unsere Lebensmittel und unser Trinkwasser heute?

40 Jahre nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl sind langlebige Radionuklide wie Cäsium-137 weiterhin in bestimmten Lebensmitteln, Wildtieren und Trinkwasser nachweisbar. Die gemessenen Kontaminationen liegen jedoch überwiegend deutlich unter den gesetzlich festgelegten Grenzwerten.

In Baden-Württemberg überwachen die CVUAs Stuttgart und Freiburg regelmäßig Lebensmittel, Futtermittel, Trinkwasser, Wildpilze und Böden. Im Jahr 2025 wurden hierbei über 1000 Proben analysiert, mit Schwerpunkt auf Cs-137, zusätzlich auch auf Strontium-90 Uran- und Plutonium-Isotope sowie Tritium. Die meisten Proben wiesen Aktivitätskonzentrationen weit unterhalb der zulässigen Höchstwerte auf.

Eine Ausnahme bildet Wildschweinfleisch aus ausgewählten Regionen des Schwarzwaldes und Oberschwabens. Hier wurden vereinzelt Cs-137-Konzentrationen oberhalb des gesetzlichen Grenzwertes von 600 Bq/kg festgestellt. Im Rahmen des etablierten Wildtierüberwachungsprogramms werden belastete Tiere frühzeitig identifiziert und nicht in den Handel gebracht. Wildpilze und Trinkwasserproben zeigten überwiegend niedrige Aktivitätswerte; nur in wenigen Fällen wurden Werte leicht über dem natürlichen Hintergrund festgestellt.

In unseren Tentamus Laboren führen wir Untersuchung der Radioaktive Belastung durch Cäsium 134 + 137, Jod 131 und Strontium 90 durch. Wir liefern Ihnen schnelle und zuverlässige Ergebnisse und beraten Sie gerne bei allen Anliegen rund um die Produktsicherheit. Bei Fragen stehen Ihnen unsere Kundenberater gerne zur Verfügung.

Quellen: