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06.04.2026 - Lebensmittel
Alternative Proteine - mikrobiologische Sicherheit bei Algen, Spirulina und Chlorella
Neben pflanzlichen Fleischalternativen gewinnen auch alternative Proteinquellen wie Algen, Spirulina und Chlorella zunehmend an Bedeutung. Sie gelten als nährstoffreich und nachhaltig, stellen Hersteller jedoch gleichzeitig vor neue Herausforderungen in Bezug auf Qualitätssicherung und mikrobiologische Sicherheit.
Da diese Produkte häufig in aquatischen Systemen oder unter kontrollierten Bedingungen kultiviert werden, besteht ein erhöhtes Risiko für mikrobiologische Kontaminationen – etwa durch Bakterien, Hefen, Schimmelpilze oder unerwünschte Begleitorganismen. Auch Cyanotoxine, Schwermetalle oder Umweltkontaminanten können – abhängig von Herkunft und Produktionsbedingungen – eine Rolle spielen. Besonders kritisch sind dabei Rohstoffe und Verarbeitungsschritte, bei denen es zu Verunreinigungen kommen kann.
Für Hersteller und Inverkehrbringer ist daher eine umfassende Kontrolle entlang der gesamten Produktionskette entscheidend – von der Rohstoffgewinnung über die Verarbeitung bis hin zum Endprodukt. Neben der mikrobiologischen Untersuchung sind auch Reinheit, Identität und Einhaltung gesetzlicher Grenzwerte zentrale Aspekte für die Marktfähigkeit dieser Produkte.
Das BAV Institut und die Tentamus-Labore unterstützen Unternehmen mit spezialisierten Analysen von Mikroorganismen, Toxinen und Kontaminanten in alternativen Proteinquellen. So tragen wir dazu bei, die Sicherheit und Qualität innovativer Lebensmittel zuverlässig zu gewährleisten und regulatorische Anforderungen einzuhalten.
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