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18.03.2026 -

BfR informiert über Risiken von Schimmelpilzen in Lebensmitteln

BfR informiert über Risiken von Schimmelpilzen in Lebensmitteln

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat einen umfassenden Frage- und Antwortkatalog zu Schimmelpilzen in Lebensmitteln veröffentlicht. Ziel ist es, Verbraucherinnen und Verbraucher über gesundheitliche Risiken aufzuklären und praktische Hinweise zur Vermeidung zu geben.

Schimmelpilze sind ein natürlicher Bestandteil unserer Umwelt. Sie kommen nahezu überall vor und verbreiten sich über mikroskopisch kleine Sporen, die sich in der Luft befinden. Gelangen diese auf Lebensmittel und treffen dort auf günstige Bedingungen – etwa eine geeignete Temperatur, einen passenden pH-Wert sowie ausreichend Feuchtigkeit – können sie sich schnell vermehren. Besonders anfällig sind dabei kohlenhydrat-, fett- und eiweißreiche Lebensmittel in einem feucht-warmen Klima.

Ein zentrales Problem im Zusammenhang mit Schimmelbefall sind sogenannte Mykotoxine. Dabei handelt es sich um giftige Stoffwechselprodukte bestimmter Schimmelpilze, die bereits in sehr geringen Mengen gesundheitsschädlich sein können. Je nach Art und Aufnahme können sie akute oder langfristige gesundheitliche Schäden verursachen. Auch wenn sich Mykotoxine nicht vollständig vermeiden lassen, existieren für verschiedene Lebensmittel – darunter Getreide und Nüsse – gesetzlich festgelegte Höchstgehalte, um Verbraucher zu schützen.

Das BfR betont, dass eine sorgfältige Lagerung und der bewusste Umgang mit Lebensmitteln entscheidend sind, um Schimmelbildung zu verhindern. Dazu zählen unter anderem trockene und kühle Lagerbedingungen sowie das Vermeiden von Feuchtigkeit. Sichtbar verschimmelte Lebensmittel sollten grundsätzlich nicht mehr verzehrt werden.

Parallel dazu spielen Laboruntersuchungen eine wichtige Rolle bei der Sicherstellung der Lebensmittelsicherheit. Spezialisierte Labore führen regelmäßig Analysen auf Schimmelpilze und Mykotoxine durch, um mögliche Belastungen frühzeitig zu erkennen und Risiken zu minimieren.

Mit seinem neuen Informationsangebot trägt das BfR dazu bei, das Bewusstsein für dieses oft unterschätzte Thema zu stärken und Verbraucherinnen und Verbrauchern klare Handlungsempfehlungen an die Hand zu geben.

 

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