03.08.2026 - Lebensmittel
Das BfR informiert: Trifluoressigsäure (TFA) in Lebensmitteln
Die Chemikalie Trifluoressigsäure (TFA) steht zunehmend im Fokus von Forschung und Verbraucherschutz. TFA gehört zur Gruppe der per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen (PFAS), die aufgrund ihrer hohen Beständigkeit nur schwer abgebaut werden und sich langfristig in der Umwelt anreichern und so auch den Weg in Wasser und Lebensmittel finden.
In den Medien wird über Nachweise von Trifluoressigsäure (TFA) in verschiedenen Lebensmitteln berichtet, darunter Obst, Gemüse, Wein, Getreideprodukte sowie Trinkwasser. Da sich die Analytik stetig verbessert, wird erwartet, dass künftig weitere Daten zur Belastung von Lebensmitteln verfügbar werden.
Fachleute weisen darauf hin, dass TFA aus unterschiedlichen Quellen stammt und über verschiedene Wege in die Nahrungskette gelangen kann. Derzeit existieren für TFA noch keine gesetzlichen Rückstandshöchstgehalte in Lebensmitteln. Ob und auf welcher Grundlage künftig Grenzwerte festgelegt werden, hängt unter anderem von weiteren Monitoringdaten aus den Mitgliedsstaaten ab.
Die Analyse von TFA bleibt eine Herausforderung, da die Substanz nur in sehr geringen Konzentrationen vorkommt und aufgrund ihrer chemischen Eigenschaften schwer von anderen Probenbestandteilen zu trennen ist.
Das BAV Institut bietet bereits zuverlässige Analysen auf Trifluoressigsäure (TFA) in Lebensmitteln in Zusammenarbeit mit weiteren Tentamus-Laboren an. Bei Interesse wenden Sie sich gerne an unsere Kundenberater.
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