Laboruntersuchungen könnten Produktrückrufe bei kosmetischen Produkten verhindern
26.08.2025 - Kosmetik
Laboruntersuchungen könnten Produktrückrufe bei kosmetischen Produkten verhindern
Nach dem Rückruf der Gesichtscrème Erborian Centella in der Schweiz aufgrund fehlender Konservierungsstoffe und mikrobiologischer Kontamination weisen Fachstellen auf die Bedeutung präventiver Tests hin. Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen in der Schweiz (BLV) hatte empfohlen, die betroffenen Produkte nicht zu verwenden, nachdem Mikroorganismen wie Candida parapsilosis, Micrococcus luteus und Microbacterium oxydans nachgewiesen wurden.
Das BAV Institut bietet Prüfverfahren an, die die mikrobiologische Stabilität von kosmetischen Produkten bewerten. Dazu gehört der Konservierungsbelastungstest (KBT) nach DIN EN ISO 11930, bei dem Produkte gezielt mit Mikroorganismen geprüft und die Keimzahlen über mehrere Wochen überwacht werden. Zusätzlich können die enthaltenen Konservierungsstoffe analysiert werden, um Wirksamkeit und gesetzliche Konformität sicherzustellen.
Regelmäßige Qualitätskontrollen vor und nach der Produktion können helfen, mikrobiologische Kontamination frühzeitig zu erkennen und die Sicherheit von kosmetischen Produkten zu gewährleisten. Hersteller werden ermutigt, solche Untersuchungen als Teil ihres Qualitätsmanagements einzusetzen.
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