13.07.2026 - Lebensmittel
Matcha-Tee im Fokus: Hohe Aluminium-werte in einzelnen Proben – BfR warnt vor regelmäßigem Verzehr
Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat einzelne Matcha-Teeproben mit sehr hohen Aluminiumgehalten bewertet. In drei untersuchten Proben wurden Werte zwischen 1.743 und 2.350 Milligramm Aluminium pro Kilogramm Tee gemessen.
Aluminium gelangt unter anderem über den Boden in Pflanzen und wird auch über andere Lebensmittel, Verpackungen und Kosmetika aufgenommen. Eine langfristig hohe Aluminiumaufnahme kann das Nervensystem, die Fortpflanzungsfähigkeit und die Knochenentwicklung beeinträchtigen. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat daher eine tolerierbare wöchentliche Aufnahmemenge (TWI) von 1 Milligramm Aluminium pro Kilogramm Körpergewicht festgelegt.
Nach Einschätzung des BfR könnte der regelmäßige tägliche Verzehr von Matcha mit sehr hohen Aluminiumgehalten diese Grenze allein durch den Tee deutlich überschreiten. Da bisher nur wenige Proben untersucht wurden, lassen sich daraus jedoch keine allgemeinen Aussagen über Matcha insgesamt ableiten.
Das BfR sieht weiteren Forschungsbedarf und empfiehlt, die zusätzliche Aluminiumaufnahme durch einzelne Lebensmittel mit besonders hohen Gehalten zu vermeiden.
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