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11.05.2026 - Lebensmittel

Pestizidrückstände in Erdbeeren

Pestizidrückstände in Erdbeeren

Sommerzeit ist Erdbeerzeit. Doch die beliebten Früchte stehen immer wieder im Fokus der Lebensmittelüberwachung. Im Jahr 2025 wurden vom Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt Stuttgart (CVUA) insgesamt 65 frische, konventionelle Erdbeerproben auf Pestizidrückstände untersucht. Dabei wurden sowohl Erdbeeren aus Deutschland als auch aus dem europäischen Ausland unter die Lupe genommen.

Die Ergebnisse zeigen, dass nur bei 1,5 % der Proben die gesetzlichen Höchstmengen für Pestizidrückstände überschritten wurden. Allerdings waren lediglich zwei der konventionellen Proben vollständig frei von Rückständen. Da der ökologische Anbau von Erdbeeren in Deutschland nur einen geringen Anteil ausmacht, konnte für diese Produkte keine repräsentative Auswertung erfolgen. Die untersuchten Bio-Proben wiesen jedoch keine Rückstände von Pflanzenschutzmitteln auf.

Am häufigsten kommen im Erdbeeranbau Fungizide zum Einsatz. Sie schützen die Früchte beispielsweise vor Krankheiten wie Erdbeermehltau oder Fruchtfäule. In Deutschland werden aufgrund des feuchteren Klimas tendenziell mehr Fungizide eingesetzt als etwa in Spanien. Dies spiegelt sich auch in einem leicht erhöhten durchschnittlichen Pestizidgehalt in deutschen Erdbeeren im Vergleich zu Ware aus dem EU-Ausland wider.

BAV Institut unterstützt Unternehmen mit umfassenden Analysen im Bereich der Lebensmittelsicherheit. Dazu zählen neben mikrobiologischen Untersuchungen auch Rückstandsanalysen, um die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben sicherzustellen und Risiken entlang der Lieferkette zu minimieren.

 

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