News

News

News

Zurück zur Übersicht

05.01.2026 - Lebensmittel

Pflanzenschutzmittelrückstände in Obst und Gemüse – regelmäßige Kontrollen sorgen für Sicherheit

Pflanzenschutzmittelrückstände in Obst und Gemüse – regelmäßige Kontrollen sorgen für Sicherheit

Obst und Gemüse sind ein wesentlicher Bestandteil einer ausgewogenen und gesundheitsbewussten Ernährung. Gleichzeitig stehen sie regelmäßig im Fokus der öffentlichen Diskussion, wenn es um Pflanzenschutzmittelrückstände in Lebensmitteln geht. Aktuelle Auswertungen der amtlichen Lebensmittelüberwachung zeigen jedoch ein klares Bild: Rückstände sind zwar messbar, die große Mehrheit der untersuchten Proben liegt deutlich unterhalb der gesetzlich festgelegten Höchstgehalte.

Pflanzenschutzmittel: Notwendig und streng reguliert
Pflanzenschutzmittel werden eingesetzt, um Kulturpflanzen vor Schädlingen, Pilzbefall und Krankheiten zu schützen und Ernteverluste zu minimieren. Für den gesundheitlichen Verbraucherschutz ist dabei entscheidend, dass diese Mittel sachgerecht angewendet werden und die geltenden Grenzwerte eingehalten werden. Die rechtliche Grundlage bilden unter anderem europäische Vorgaben, die ein hohes Schutzniveau für Verbraucher sicherstellen.

Im Rahmen nationaler und europäischer Monitoringprogramme werden sowohl heimische Produkte als auch Importware regelmäßig überprüft. Zuständige Behörden wie das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) veröffentlichen dazu jährlich umfangreiche Berichte, die Transparenz und Vertrauen schaffen. Weitere Informationen zur nationalen Berichterstattung finden Sie direkt beim BVL:
https://www.bvl.bund.de/DE/Arbeitsbereiche/01_Lebensmittel/03_Rueckstaende/01_Pflanzenschutzmittel

Moderne Analytik schafft Transparenz
Dank moderner, hochsensitiver Analytik können Pflanzenschutzmittelrückstände heute im Spurenbereich zuverlässig nachgewiesen werden. Dabei ist es nicht ungewöhnlich, dass in einer Probe mehrere Wirkstoffe gleichzeitig identifiziert werden. Solche Mehrfachrückstände sind jedoch kein automatisches Gesundheitsrisiko, solange die gesetzlichen Höchstgehalte eingehalten werden und die Bewertung innerhalb der regulatorischen Vorgaben erfolgt.

Gerade diese differenzierte Betrachtung ist für eine sachliche Risikobewertung entscheidend und wird in der öffentlichen Wahrnehmung häufig unterschätzt.

Analytische Unterstützung durch das BAV Institut
Das BAV Institut unterstützt gemeinsam mit den Tentamus-Laboren Hersteller, Erzeuger und Händler mit leistungsfähigen Multi-Residuen-Analysen auf Pflanzenschutzmittel. Unsere Analysen decken ein breites Spektrum relevanter Wirkstoffe ab und helfen dabei, 

Mit moderner Analytik und fachlicher Expertise leisten wir einen wichtigen Beitrag zum vorbeugenden Verbraucherschutz und zur Lebensmittelsicherheit entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

 
Quelle: