Veganes Eis auf dem Prüfstand: Nur wenige Auffälligkeiten
10.06.2026 - Lebensmittel
Veganes Eis auf dem Prüfstand: Nur wenige Auffälligkeiten
Der Markt für veganes Eis wächst stark, angetrieben von pflanzlichen Alternativen zu Milch und Eiern. Technologische Fortschritte bei pflanzlichen Proteinen ermöglichen eine immer größere Vielfalt an Eis-Kreationen.
Veganes Eis darf keine tierischen Zutaten wie Milch, Eier, Honig oder Gelatine enthalten. Um die typische Cremigkeit und Konsistenz von Milch- oder Sahneeis zu erreichen, kommen pflanzliche Alternativen wie Hafer, Soja, Kokos, Mandel, Erbsen- oder Ackerbohnenprotein zum Einsatz. Auch Sorbets und Wassereis sind nicht automatisch vegan. Sie können beispielsweise Milchbestandteile, Honig, Gelatine, tierische Farbstoffe oder Eiweiß enthalten. Deshalb lohnt sich insbesondere bei Fertigprodukten ein Blick auf die Zutatenliste.
Verbraucherinnen und Verbraucher können sich an Kennzeichnungen wie dem bekannten V-Label orientieren. Dieses wird nach Prüfung der Zutaten und Herstellungsverfahren vergeben. Auch Produkte, die lediglich mit dem Hinweis „vegan“ gekennzeichnet sind, müssen die gesetzlichen Anforderungen an vegane Lebensmittel erfüllen.
Untersuchungsergebnisse:
- Fertigpackungen: alle vegan, minimale Milchspuren mit Hinweis, kein Ei.
- Eisdielenware: nur die Hälfte komplett vegan, drei Proben mit ungekennzeichnetem Milchprotein, kein Ei.
- Fazit: Von 55 getesteten „veganen“ Eisproben waren 52 unauffällig. Nur bei drei offenen Proben aus Eisdielen besteht Handlungsbedarf wegen nicht gekennzeichneter Milchspuren.
In unseren Tentamus-Laboren führen wir die erforderlichen Untersuchungen auf tierische Bestandteile sowie Kennzeichnungsprüfungen regelmäßig durch. Wir liefern Ihnen schnelle und zuverlässige Ergebnisse und beraten Sie gerne bei allen Anliegen rund um die Produktsicherheit. Bei Fragen stehen Ihnen unsere Kundenberater gerne zur Verfügung.
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