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01.04.2026 - Lebensmittel
Vollkornmehl im Test
In der aktuellen Ökotest Ausgabe vom April 2026 werden die Testergebnisse von 50 Vollkornmehlen vorgestellt.
Ökotest bemängelt hier unter anderem bei den Untersuchungen, dass einige Mehle mit krankheitserregenden Bakterien belastet waren.
Bei der mikrobiologischen Analyse wurde bei einem Weizenvollkornmehl der Nachweis von Genen erbracht, die auf Shigatoxinbildende Escherichia coli (STEC) hinweisen. Diese Bakterien können schwere Darmentzündungen auslösen und gelangen über verunreinigtes Wasser, Naturdünger oder Tierkot auf die Felder und somit in die Mehle.
Die Tests konnten zudem lebende, vermehrungsfähige STEC nachweisen. Das Risiko für Verbraucher wird jedoch durch Erhitzen stark reduziert: Kochen, Backen, Braten oder Frittieren töten die Bakterien zuverlässig ab. Deshalb sind vollständig durchgebackene Teige gesundheitlich unbedenklich.
Behörden stufen kontaminiertes Mehl nicht als gefährlich ein, solange Verbraucherhinweise beachtet werden, dass Mehl, Teige und Backmischungen nicht roh verzehrt werden dürfen. Hersteller weisen ebenfalls auf die richtige Zubereitung hin.
Da Getreide ein Naturprodukt ist, lässt sich eine geringe Kontamination nie vollständig ausschließen. Besonders beim Rohverzehr, etwa vom rohen Kuchenteig, können sich Menschen, vor allem Kinder, infizieren da STEC schon in niedriger Anzahl eine Erkrankung verursachen kann.
Als Fazit gilt: Mehlprodukte immer gut durchbacken und erst dann genießen.
Haben auch Sie Produkte, welche Sie auf Shigatoxinbildende Escherichia coli prüfen lassen wollen?
Das BAV Institut führt diese Untersuchungen regelmäßig durch. Wir liefern Ihnen schnelle und zuverlässige Ergebnisse.
Für Fragen stehen Ihnen unsere Kundenberater sehr gerne zur Verfügung.
Quellen:
