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06.02.2026 - Lebensmittel
Neue EU-Studie zur Epidemiologie nicht-typhoider Salmonellen
Eine kürzlich veröffentlichte, EU-geförderte multinationale Studie unter niederländischer Leitung bestätigt, dass nicht-typhoide Salmonellen nach wie vor zu den häufigsten zoonotischen Erregern in der EU und im Vereinigten Königreich zählen. Die meisten humanen Infektionen werden dabei durch die Serovare Salmonella Enteritidis und Salmonella Typhimurium verursacht. In der Studie wurden die fünf in Europa am häufigsten vorkommenden Salmonella-Serovare mithilfe von Multilocus-Sequenztypisierungen des Kerngenoms und Verfahren des maschinellen Lernens vergleichend analysiert.
Die Ergebnisse zeigen, dass Haustiere keinen wesentlichen Beitrag zur Verbreitung der untersuchten Serovare leisten. Zudem wird belegt, dass Salmonellen-Infektionen beim Menschen häufig in anderen Ländern auftreten als in jenen, aus denen die Rohstoffe oder Lebensmittel stammen. Dies wird auf die enge internationale Verflechtung der europäischen Lebensmittelketten zurückgeführt.
Weiterführende Informationen zur Salmonellose stellt unter anderem das Robert Koch-Institut bereit.
Das BAV Institut bietet spezialisierte Untersuchungen auf Salmonellen an, auch bei großen Probenzahlen, und unterstützt Unternehmen bei Fragen der Produktsicherheit.
Quellen:
